22.08.2020

Kurzfilm-Festival „Lokale Helden“

Zum dritten Mal präsentiert das Kurzfilm-Festival „Lokale Helden“ einen Einblick in das aktuelle Schaffen der Filmemacher*innen aus Schleswig-Holstein auf dem Lalafestival für Musik und Kunst auf dem Gut Ovendorf bei Bordesholm.
Der Verein Filmkultur Schleswig-Holstein e.V. möchte den regionalen Kurzfilm auf die große Leinwand holen und den Filmemacher*innen im Land ein weiteres Forum bieten. Deshalb hat Filmkultur SH in Zusammenarbeit mit dem Lalafestival 2018 „Local Heroes“ (an 2020 „Lokale Helden“) aus der Taufe gehoben.
Das Festival-Team möchte die Helden der lokalen Filmwelt dem Publikum sichtbar machen und viel Raum für inspirierende Begegnungen zwischen Filmschaffenden sowie zwischen Filmemacher*innen und Publikum anbieten.
Die Regionale Vernetzung und der Austausch stehen dabei im Mittelpunkt. Die lebendige Kurzfilmszene des nördlichsten Bundeslandes bringt alle bei visuellem Genuss und sommerlichem Feiern zusammen. 

In diesem Jahr vergibt „Lokale Helden“ den besten Kurzfilmpreis und den besten Experimentalfilmpreis am 22.08.2020 bei dem „Kulturtag am Land“ auf dem Hof Ovendorf und den Publikumspreis am 01.10.2020 bei dem Sonderscreening des Programms 2020 in der Hansa48 in Kiel.

Bei den Fragen stehen wir Euch gerne zur Verfügung:

 

 

Archiv

Archiv 2019

 

 

Das Programm 2020

Der einsame Segler

2020; Jannis Lippisch; 05:32 Min

Beim erneuten Versuch, seine eigene Vergangenheit zu verarbeiten trifft „der einsame Segler“ wieder auf seine alten Freunde. Der Film erzählt die Geschichte vom starken Band der Freundschaft. Der Film entstand als ein musikalisches Experiment. Sänger und Sängerinnen aus verschiedenen Musikrichtungen sollten für ein zuvor komponiertes Thema einen eigenen Songtext schreiben und aufnehmen. Diese Aufnahmen wurden die Grundlage der zeichnerischen Gestaltung des Films.

Beißflaute

2020; Vincent Köller & Sam Sabeti; 07:11 Min

Dieser Dokumentarfilm nimmt uns auf eine Angeltour in Kieler Raum mit und zeigt in ruhigen ausgewogenen Bildern einen Ausbruch aus dem hektischen Alltag. „Nebenbei sind die beiden Protagonisten aus unserer Sicht ein typisches Abbild der norddeutschen Mentalität und Lebensart.“ Vincent Köller & Sam Sabeti

Aquarelle

2019; Achim Kirsch; 04:02 Min

Ein Tag am Wasser, Kinder laufen und spielen am Strand. Licht, Bewegung und atmosphärische Verdichtung bilden das Setting für eine Momentaufnahme. In dünn lasierten Schichten des Aquarells skizziert und Bild für Bild animiert. Eine Studie um die Leichtigkeit einer Materialität, eines Zustandes der in seiner Flüchtigkeit um Form ringt, Bild für Bild. Gleichzeitig liegt eine melancholisch dystopische Vorahnung über dem Szenario. Ein Schwebezustand zwischen Leichtigkeit und Untergang…

Lopburi

2020; René Wiesner; 09:27 Min

Dieser Dokumentarfilm porträtiert die Stadt der Affen Lopburi, die nördlich von Bangkok liegt. Kamera folgt auf eine eigenständige und direkte Weise den Langschwanzmakaken, die das Stadtbild dominieren und den Menschen eine untergeordnete Rolle spielen lassen. Der Wechsel zu einer ungewohnten Perspektive stellt viele Selbstverständlichkeiten der Zivilisation in Frage.

Ducks & drakes – Back in my arms

2019; Peter Ahlers; 06:16 Min 

An der Schnittstelle von Kurzfilm und Musikvideo kreiert dieser Film einen eigenen märchenhaften Mikrokosmos, der von den tanzenden Waldtieren und anderen grotesken Details bewohnt ist. Das Verhältnis von Menschen und Natur und dessen Romantisierung stehen im Mittelpunkt dieser musicalartigen Geschichte.

Corona-Kiel, 26.03.2020

2020; Helmut Schulzeck; 04:23 Min

Ein sonniger Tag Ende März 2020. Eine knappe Stadtführung per Kamera durch ein entvölkertes Zentrum Kiels. Vom Hauptbahnhof bis zu Schloss und Altem Bootshafen. 

„Die unterlegte Musik („Robo Dance“) mag für viele gewöhnungsbedürftig sein mit ihrem einfachen, ruppigen elektronischen Klang, will uns in ihrem stolpernden, latent drohenden Rhythmus an die Gefahr erinnern. Mögen manche Bilder der Leere auch noch so schön und großartig wirken, Corona bleibt tragisch und ein sehr großes Unglück.“ Helmut Schulzeck

Berta

2017; Julius Dommer; 16mm in HD, 07:49 Min

Der Hunger nach Fleisch wächst in unserer Gesellschaft. Die Preise dagegen sinken. „Berta“ zeigt, dass es auch noch kleine Familienbetriebe für Fleischverarbeitung gibt, die mit Massentierhaltung und Großschlachtereien nichts gemein haben.

Wegbegleiter

2020; Sophie Urzua; 11:25 Min

In ihrem Debutfilm beschäftigt sich die junge Filmemacherin explizit mit den sozialpädagogischen Berufen und präsentiert uns eine kleine Recherche, in welchem engen Verhältnis die Arbeit und die eigene Geschichte der Protagonisten steht.

Strom des Alltags

2020; Felix Schutt, Johannes Jensen; 03:13 Min

Ein lethargischer junger Mann sucht einen Weg, seinem Alltag und Schicksal zu entfliehen. Mitten im Alltagsstress macht er vorsichtige Schritte in eine neue und für ihn ungewöhnliche Richtung. Der Film schafft es, seine entschleunigende Reise zum inneren Selbst in den knapp drei Minuten der Filmzeit darzustellen und schlägt dabei den Bogen zu der Fragestellung nach dem Stellenwert der Zeit in unserer Welt.

Dyalog

2016; Bernd Fiedler; 07:17 Min

In den surrealistisch überlagerten bunten Bildern lässt „Dyalog“ die Landschaften eines Frauengesichtes und der Natur in einander fließen und sich wieder trennen. Dabei entsteht für jeden Zuschauer ein meditatives subtiles Filmerlebnis.

„Dieser Film zeigt meinen Dialog mit der amerikanischen Künstlerin Liliane Lijn, mit der ich seit langen Jahren befreundet bin. Diese Frau macht vor allem technische Skulpturen, aber schreibt auch Texte. Sie lebt in London, und wir treffen uns manchmal irgendwo auf der Welt…“ Bernd Fiedler

Mikas erste Schritte

2019; Janna Hamazaspyan, Satuf Hajabed, Rasha Bajo u.a.; 09:30 Min

Mika ist neu in der Klasse, in der Schule, in der Stadt und in einem Land, welches für ihn noch unbekannt ist. Er geht erste Schritte und versucht, zu verstehen.

Dieser Film entstand im Rahmen eines Film-Projektes unter der Leitung des Filmemachers Claus Oppermann in einer DaZ-Klasse in Neumünster. Die Teilnehmer des Kurses waren jugendlichen Flüchtlinge, die allein und ohne ihre Familien vor Krieg und Terror nach Deutschland geflohen sind. Die Themen der Integration werden hier aus erster Hand ehrlich und mit Humor erzählt. Das verleiht dem Film eine berührende Tiefe und Stärke.

The European Dream 

2018; Patrick Gätje; 04:17 Min

Eine metaphorische Liebesgeschichte über den Traum von Frieden, Freiheit und Zusammenhalt in Europa, welchen die Realität von Hass, Rechtsdruck, Rassismus und Terror versucht zu zerstören. Hier steht jede Szene metaphorisch für den schwierigen Weg des Erreichens dieses Traumes, welcher nur solange ein Traum bleibt, bis sich grundlegend etwas ändert.

Pola Rader

Kuratorin

Thomas Rader

Kurator

Lokale Helden auf dem Lala Festival – eine Veranstaltung von Filmkultur Schleswig-Holstein e.V. in Kooperation mit lala e.V.

Daniel Krönke

Konzept, Presse & PR

Oliver Boczek

Moderation

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